Dienstag, 7. März 2017

Outfit: Ripped Jeans & Fishnet Tights

                                Ein Trend, der momentan auf diversen Blogs und Instagram-Profilen zu betrachten ist, sind die Fishnet-Tights
                                oder auch Netzstrumpfhosen. Wo man früher noch auf der Straße seltsame Blicke erntete, trägt man die 
                                Strumpfhosen mit kleineren oder größeren Maschen heutzutage ganz selbstverständlich. Irgendwie hatten
                                diese Strumpfhosen immer dieses verruchte und auch laszive Image. Diese im Alltag tragen? Niemals!
                                Nun sind sie das absolute Must-Have für dieses Jahr. Und auch mich begeistert dieser Trend total. Ich
                                habe mich auch mal eine Kombinationsmöglichkeit versucht. Die sicherste Variante ist die 
                                Ripped/Destroyed Jeans. Mit diesen kann man absolut nichts falsch machen. Daher sind sie für diesen Trend 
                                auch am Beliebtesten. Unter der Jeans sorgt die Netzstrumpfhose für einen weiteren Hingucker. Dabei ist 
                                sogar ein hervor blitzernder Bund völlig in Ordnung und in manchen Fällen sogar erwünscht. Zu 
                                bauchfreien Shirts können die Strumpfhosen also auch ganz einfach getragen werden. Die Strumpfhosen
                                sind vielseitig kombinierbar, jedoch ist der Grad zwischen cool und zu sexy schmal. So sollte man vorsichtig
                                mit kurzen Röcken und Hosen sein. 

                                Ich bin mir sicher: so schnell sind die Netzstrumpfhosen für das Erste nicht wegzudenken.
                                Das ist gut so. Ich werde mir auf jeden Fall noch das ein oder andere Paar anschaffen und die ein oder 
                                andere Kombinationsmöglichkeit wird euch hier somit auch noch erwarten.

                                Übrigens hat die liebe Andrea von andysparkles momentan noch ein Blogger-Contest zum Thema Fishnet-Tights
                                laufen. Wer mag, kann also noch daran teilnehmen!


                                Was haltet ihr denn von dem Trend?
                                Yay or Nay? 

Montag, 13. Februar 2017

Outfit: rosa vs. schwarz


                                  Wenn man mich fragen würde, welchen Stil ich denn bevorzuge, dann würde mir denke ich direkt eine 
                                  passende Antwort einfallen.
                                  "Mädchenhaft! Verspielt! Romantisch!...."
                                  Ja, das mag ich! Ich mag rosa und süße Kleidchen aus Spitze. Blusen mit Schleifchen, die mag ich auch. 
                                  Genauso wie Blumenmuster und Rüschen. Ein klein wenig Glitzer darf aber auch nicht fehlen. Ja, das mag ich auch.
                                  Aber... 
                                  "...aber auch rockig und düster!"
                                  Ja, das mag ich nämlich auch! Ich mag schwarz und Lederjacken und verwaschene Bandshirts. 
                                  Und sind die Chucks, die man schon seit Jahren trägt, nicht am bequemsten? 
                                  Zwei Kleidungsstile, die unterschiedlicher nicht sein könnten und doch trotzdem so wunderbar miteinander harmonieren.
                                  Ein Bewei das Gegensätze sich tatsächlich anziehen.
                                  Wie gut die Mischung aus girly und rockig wirklich funktioniert, zeige ich euch in meinem heutiges Outfit. Bandshirt 
                                  kombiniert mit rosa Schimmerrock, Lederjacke und rosa Boots.    
                                  Schon hat man ein romantic Rock-Chic-Outfit!
                                  Und das wird mit Sicherheit nicht das letzte Outfit dieses Art in diesem Jahr hier gewesen sein.


                                   Was sagt ihr denn zum Look?
                                   Und welchen Stil bevorzugt ihr denn persönlich? 

Dienstag, 31. Januar 2017

Fashionyard meets Platform Fashion


3zehn


Lensdorf


Lassal


Nadja by Nadja Kiess


Masha Schubbach




                              Am Wochenende fand im Rahmen der Platform Fashion Düsseldorf wieder einmal der Fashionyard statt, bei dem 
                              sich einige Designer samt Kollektion von ihrer schönsten Seite präsentierten. Es ist immer wieder schön dem
                              Fashionyard einen Besuch abzustatten, denn so wird einem die Chance geboten neue Labels kennenzulernen.
                              Daher bin ich der Einladung auch nur allzu gerne nachgegangen. 

                              Eröffnet wurde die Show abermals von Diana Schneider, die (heimliche) Köln 50667-Zuschauer auf jeden 
                              Fall kennen sollten. Insgesamt kann ich sagen, dass wieder einmal ein paar tolle Kollektionen gezeigt wurden und 
                              ich euch so gut es ging ein paar Eindrücke dieser Kollektionen festgehalten haben. Mit von der Partie war 
                              Kristin Kate Zimmermann mit ihrem Label 3zehn, bei dem Haute Couture auf Prêt-à-Porter trifft. Bei der Show
                              begeisterte sie mit wunderschönen eleganten Kleidern mit Liebe zum Detail. Ebenfalls begeistern konnte Lensdorf,
                              ein Label, deren Kollektionen immer wieder schön anzusehen sind und wo hinter eine wahnsinnig herzliche Designerin
                              steckt. Dieses Mal präsentierte Lensdorf ihre neue Baryon-Kollektion, welche mit einem einzigartigen Kragen, 
                              die Aufmerksamkeit auf sich lenkt. Wieder einmal beim Fashionyard mit dabei war das Label Lassal, in dessen Lederjacken
                              ich mich jedes Mal verliebe. Auch bei dieser Show wurde wieder viel Leder, aber auch viel Metallic präsentiert. Metallic, aber
                              vor allem auch jede Menge Strick in Verbindung mit Jeans gab es bei Nadja by Nadja Kiess, eine junge Designerin, die 
                              mit tollen Designs glänzte. Zum Schluss habe ich mich auch sehr über Masha Schubbach gefreut, die für mich immer ein
                              kleines Highlight ist, denn ihre Kreationen sind jedes Mal toll! Bei ihr trifft Lingerie auf Streetstyle, was für mich eine 
                              verdammt coole Kombi ist.  

                              Es war definitiv eine Show, bei dem für jeden Modemenschen und für jeden erdenklichen Geschmack etwas dabei war.
                              Und wer sich während der Show in das ein oder andere Kleidungsstück unsterblich verdient hat, hatte Glück.
                              Im Anschluss eröffnete nämlich der dazugehörige Pop Up-Store zum munteren Geld ausgeben oder wenigstens zum 
                              Schwärmen. Die Designer solltet ihr euch definitiv einmal etwas genauer anschauen, denn diese haben auf jeden Fall
                              eure Aufmerksamkeit verdient. Ich freue mich jedenfalls schon auf ein Wiedersehen. Vielleicht ja auch schon beim 
                              nächsten Fashionyard. Und wer weiß, vielleicht kann mich ja dann auch der ein oder andere von euch dort hin begleiten.

Dienstag, 24. Januar 2017

Schön genug



'Aber alles soll und alles muss
aber alles geht und jeder will
perfekt sein

Sind wir denn nie schön genug?
So wie wir sind, sind wir doch viel zu schnell zu müde oder blind'

...
[Lina Maly]




                                   In meinem letzten Beitrag, da schrieb ich euch, dass nicht immer alles perfekt sein muss um schön zu sein.
                                   Aber woran liegt es denn eigentlich, dass es so viele Menschen auf der Welt gibt, die nach diesem 
                                   vermeintlichen "perfekt sein" bestrebt sind?
                                   Perfekt, dass bedeutet vollkommen....ideal.
                                   Das ist es was die Menschen wirklich wollen? Absolute Vollkommenheit?  
                                   Aber sind es denn nicht eigentlich die Makel, die jeden von uns ausmachen und uns zu diesem ganz 
                                   besonderen "Ich" machen? Ist das nicht so?
                                   Und trotzdem. Trotzdem gibt es Menschen, die sich die Nase richten, sich die Lippen aufspritzen, 
                                   sich ihre Brüste mit Silikon vollstopfen, sich auf Size 0 runterhungern und sich mit Make-Up 
                                   voll kleistern. Trotzdem gibt es Menschen, die nicht mit einem Lächeln in den Spiegel blicken können.
                                   Mit einem ehrlichen Lächeln. Plötzlich darf man der Welt nicht mehr das wahre Gesicht zeigen, weil es
                                   ja möglicherweise nicht zum heutigen Schönheitsideal passt, welches uns Stars und Sternchen so
                                   präsentieren. Diese werden für ihr "perfektes" Aussehen geliebt und angehimmelt und vor allem eins: beneidet.
                                   Kann doch alles nur richtig sein, ebenfalls so aussehen zu wollen, um auch so geliebt und angehimmelt
                                   zu werden. Schließlich rückt das eigene "Ich" in Vergessenheit, denn dieses "Ich" ist ja nicht annähernd 
                                   "perfekt" genug. So kommt es das vor allem junge Frauen, denen es an Selbstbewusstsein fehlt, von dieser 
                                   Scheinwelt geblendet werden und nach diesem ganz bestimmten Idealbild streben.
                                   "Ich brauche eine gnadenlos schlanke Figur, reine makellose Haut und selbstverständlich die neusten
                                   Trends im Schrank."
                                   Was in der Realität allerdings übrig bleibt, ist dein Spiegelbild und du.   
                                   "Auf der Hüfte ist doch viel zu viel dran. Meine Beine könnten auch weniger Dellen haben. Meine Augen 
                                   stehen doch viel zu weit auseinander und meine Nase sieht doch auch vollig unpassend in meinem Gesicht aus. 
                                   Und was ist das denn da auf dem Kopf? Soll das eine Frisur sein?"
                                   Dann spürst du es. Die Unzufriedenheit, die sich in dir breit macht, Stück für Stück. Vor dir steht kein 
                                   vollkommener Mensch, keine absolute Schönheit. 
                                   "Wer möchte sich denn sowas gerne anschauen?"
                                   Dann hörst du dich nur noch selber "hässlich" sagen, weil du dich so siehst. Sämtliche Vergleiche mit Menschen,
                                   die vermeintlich schöner sind, werden aufgestellt. Zur Unzufriedenheit gesellt sich dann schließlich
                                   noch die Verzweiflung dazu. 
                                   Warum ist es denn tatsächlich so schwer sich selbst zu akzeptieren? Wieso gibt es nur so wenige, die 
                                   auch mit Fehlern und Makeln zufrieden mit sich selbst sind?
                                   Ich bin ehrlich, ich selbst war früher auch nicht 100% zufrieden mit mir und auch heute gibt es Tage, wo ich mit
                                   meinem Spiegelbild nicht einverstanden bin. Ich kann selber Dinge aufzählen, die mir selbst nicht so sehr
                                   gefallen. Vor allem früher war mir das Wort "Selbstakzeptanz" ein absolutes Fremdwort. Sich selbst akzeptieren?
                                   Nein, wirklich nicht. Die Wahrheit ist, ich konnte mich von allen selbst am wenigsten leiden. Ich habe mich 
                                   selbst immer eher als das hässliche Entlein gefühlt. Die Person, an die man vorbei sieht und nicht ansieht. 
                                   "Sieh es ein, du bist eben einfach nicht schön genug."
                                       Keine Ahnung, was dann plötzlich passiert ist. Ich weiß nicht, wann plötzlich die Einsicht und Erkenntnis
                                   kam. Ich fing an mich selbst zu akzeptieren, so wie ich nun einmal bin. So wie ich wirklich bin, ohne mich
                                   zu verbiegen, zu verstellen und zu verkleiden. Denn so fühlte ich mich nicht wohl. Und wie kann man denn mit 
                                   dem Gefühl des unwohl sein leben? Ich ließ all die Vergleiche sein. Wie soll jemand anderes denn einen lieben,
                                   wenn man sich selbst nicht liebt und sich bloß verstellt? Man kann nicht allen gefallen. Muss das denn auch sein?
                                   Genügt es denn nicht, wenn man diesen einen Menschen gefällt? Die Menschen, in deren Augen man tatsächlich
                                   "perfekt" ist. Irgendwie liegt dieses "perfekt sein" eben doch nur im Auge des Betrachters. Das sollte doch reichen.
                                   Vielleicht war dies damals auch der springende Punkt. Vielleicht gab es eben einfach nur die richtigen Menschen, 
                                   die mir gezeigt haben, dass ich gut so bin, wie ich bin. Jeder einzelne von uns ist auf seine eigene Art und Weise
                                   schön. Und es ist egal, ob du etwas mehr auf den Rippen hast. Es ist egal, wenn deine Brüste nur klein geraten sind.
                                   Es ist auch egal, wenn Sommersprossen munter auf deinem Gesicht sprießen und deine Nase ein klein wenig
                                   zu groß geraten ist. All das macht dich aus. Es macht dich zu dem Menschen, der du bist. Es macht dich zu etwas
                                   ganz besonderem. Ganz egal, was andere auch sagen mögen, du bist schön. Du kannst es nicht immer allen recht 
                                   machen. Es ist wichtig, dass du es dir selbst recht machst. 
                                   Aber du bist schön und das solltest du wissen.
                                   Man muss wirklich nicht "perfekt" sein, um schön zu sein. 
                                   Man muss einfach nur man selbst sein.
                                   ...





                                       Ein Beitrag, den ich mir schon lange vorgenommen habe, weil ich dieses Thema wichtig finde und diese
                                       Worte eindeutig einmal gesagt werden mussten. Diese Woche steht bei mir wohl ganz unter dem 
                                       Motto "Natürlichkeit". Diese Woche geht es um das man selbst sein, denn auch in der Bloggerwelt muss
                                       nunmal nicht immer alles vermeintlich perfekt sein. Auch hier ist oftmals mehr Schein als sein. 
                                       Es geht aber auch ohne übertriebenes Styling, aufwendigem Make-Up und Photoshop. Völlig ungestellt.
                                       Ja, heute geht es um Natürlichkeit. Die darf man nämlich ruhig auch mal zeigen.

                        

Sonntag, 22. Januar 2017

Outfit: Ungestylt Gestylt

                              Scrollen wir durch diverse Internetseiten. Begutachten wir zahlreiche Instagram-Accounts. Blättern wir durch 
                              das ein oder andere Modemagazin. Wo man auch hinsieht...perfekt gestylte Menschen. Gestylt von Kopf bis Fuß.
                              ''WOW! Wie toll die alle aussehen!'', denke ich mir auch selbst schon immer. Da wird Turtleneck mit Maxikleid
                              und Lederjacke und Glitzersöckchen mit Velvet High Heels kombiniert. An der wird lässig die
                              Designer-Handtasche und auf dem Kopf die neue Baker-Mütze getragen. Ohne Frage, super Style. Und dann 
                              schau runter auf mein Outfit. Oversize Hoodie und Jeans. Dazu ein Paar Sneakers. Die Haare sind irgendwie gebändigt.
                              Fertig. Kein Outfit mit dem man besonders viel Aufsehen errregt und es in die Instyle oder auf diverse
                              Streetstyle-Blogs schafft. Es ist ein Outfit zum Wohlfühlen. Vielleicht nicht perfekt und ganz bestimmt auch 
                              nichts besonderes, aber es ist gemütlich und ganz sicher kein bisschen verkleidet. 
                              So sehr ich es mag vor dem Kleiderschrank zu stehen um ein paar Styles zusammenzustellen, so sehr mag ich es 
                              eben auch mich einfach nur in Sweater, Jeans und Sneakers zu schmeißen. Ohne großartig darüber nachzudenken. 
                              Mich findet man eben nicht immer von Kopf bis Fuß gestylt, denn danach ist mir manchmal auch einfach absolut gar nicht. 
                              Mein Alltag sieht gemütlich aus. Das mag ich. Meine Alltags-Looks sind ungestylt gestylt. So sind Modemädchen nun
                              auch mal zu sehen. Bestimmt auch die aus der Instyle. So ist die Wahrheit, denn nicht immer muss alles perfekt sein
                              um schön zu sein...